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Im Juli 1930 wurde über die Professionalisierung des französischen Fußballs abgestimmt. Schließlich fiel die Entscheidung mit 182 Ja-Stimmen und 20 Nein-Stimmen. Damit war der Profifußball in Frankreich Realität. Ab der Saison 1932/1933 startete eine neue Liga. Es wurden 20 Mannschaften in zwei Gruppen zu je 10 Vereinen aufgeteilt. Die drei letztplatzierten Mannschaften jeder Gruppe stiegen in die zweite Liga ab, die Sieger beider Gruppen standen sich im Finale gegenüber. Das erste Finale wurde im Mai 1933 von Olympique Lillois gewonnen. Inzwischen hat sich Lillois mit dem SC Fives zum Lille OSC zusammengeschlossen.
Der französische Fußball wurde während des Zweiten Weltkriegs von der französischen Regierung in Absprache mit der Ligue de Football Professionnel eingestellt. Obwohl die nationale Liga pausierte, wurde von den Vereinen weiterhin Fußball gespielt. Es war zu gefährlich, landesweite Spiele auszutragen, weshalb die Vereine ihr Glück in regionalen und lokalen Begegnungen suchten. Frankreich wurde in zwei Zonen aufgeteilt: die Zone Sud und die Zone Nord. Nach der Befreiung wurde die Aufteilung schnell wieder aufgehoben. Innerhalb kürzester Zeit wurde die nationale Liga wieder aufgenommen. Die Anzahl der Mannschaften, die in der Ligue 1 spielen, wurde vor einigen Jahren auf achtzehn reduziert. Eine der wenigen Änderungen ist, dass nur noch zwei Mannschaften direkt absteigen. Derzeit spielen folgende Vereine in der Ligue 1:

Die französische Liga war in den letzten Jahren aufgrund der Dominanz von Paris Saint-Germain recht eintönig. In den letzten fünf Spielzeiten ging der Titel viermal an die Pariser. Nur der Überraschungsverein LOSC Lille konnte sich einmal dazwischen schieben. Mittlerweile ist PSG der Rekordmeister der Ligue 1. Saint-Étienne liegt derzeit mit zehn Meistertiteln auf dem zweiten Platz. In den 1960er- und 1970er-Jahren war der Verein aus Zentralfrankreich mit acht Meistertiteln in zwölf Spielzeiten äußerst erfolgreich. Danach kam der Aufschwung von Olympique Marseille, Bordeaux und AS Monaco. Auch der FC Nantes, Olympique Lyonnais und Stade Reims wurden mehrfach französischer Meister.
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Seit der Europameisterschaft 2016 hat sich der Zustand der Fußballstadien in Frankreich deutlich verbessert. Früher waren die Stadien ziemlich veraltet und baufällig. Mittlerweile gibt es in der französischen Ligue 1 viele neue und renovierte Stadien. Ein Beispiel dafür ist das Stade Vélodrome von Olympique Marseille. Schon vor dem Umbau im Jahr 2014 hatte das Stadion ein besonderes Aussehen, aber nach der Renovierung für die EM 2016 ist es zu einer der schönsten Sportarenen Europas geworden.
Das kleinste Stadion Frankreichs gehört dem Stade Brest. Das Stade Francis-Le Blé bietet Platz für etwa 15.220 Zuschauer und ist in seiner Erscheinung ziemlich einzigartig. Auch die Stadien des FC Lorient, des AJ Auxerre und von Monaco kommen nicht über 25.000 Plätze hinaus. Nichtsdestotrotz sind es wunderschöne Stadien, die man sich ansehen sollte.
Stadien der Ligue 1:
67.394 – Orange Vélodrome – Olympique Marseille
59.186 – Groupama Stadium – Olympique Lyonnais
50.186 – Stade Pierre-Mauroy – LOSC Lille
48.583 – Parc des Princes – Paris Saint-Germain
38.223 – Stade Bollaert-Delelis – RC Lens
36.178 – Allianz Riviera – OGC Nice
35.322 – Stade de la Beaujoire – FC Nantes
33.150 – Stadium Municipal – Toulouse
32.000 – Stade de la Meinau – RC Straßburg
29.778 – Roazhon Park – Stade Rennes
28.786 – Stade Saint-Symphorien – FC Metz
25.178 – Stade Océane – Le Havre AC
19.904 – Stade Jean Bouin – Paris FC
19.350 – Stade Raymond Kopa – SCO Angers
18.541 – Stade de l'Abbé-Deschamps – AJ Auxerre
18.523 – Stade Louis-II – AS Monaco
16.787 – Stade du Moustoir – FC Lorient
15.220 – Stade Francis-Le Blé – Stade Brest
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Frankreich ist ein riesiges Land, und die Vereine haben in der Regel alle ihr eigenes Einzugsgebiet. Einige Städte liegen jedoch etwas näher beieinander, was bei Spielen hin und wieder zu Spannungen führt. Auch in Frankreich gibt es ein hitziges Derby. Nachfolgend findest du eine Übersicht über die spannendsten Duelle:
