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Die Championship – oder die Football League First Division, wie sie bis 2004 hieß – ist die zweite Stufe der englischen Fußballpyramide. Bis zur Gründung der Premier League im Jahr 1992 war die First Division die höchste Spielklasse. Damals sahen die großen Vereine ihre Einnahmen sinken und die Stadien verfallen, weshalb sie sich abspalteten, um die Premier League mit mehr Vermarktungspotenzial und modernerer Infrastruktur zu gründen. Seit der Umbenennung im Jahr 2004 ist die „Championship“ offiziell der Name der zweithöchsten Liga.
Mittlerweile hat der Erfolg der Premier League auch die Championship in ungeahnte Höhen mitgezogen. Die Liga gilt heute als die reichste und prestigeträchtigste zweite Liga der Welt und rangiert in puncto Marktwert oft sogar vor den ersten Ligen aus Frankreich oder den Niederlanden. Auch die Zuschauerzahlen sind phänomenal: In der Saison 2024/2025 knackte die Liga erneut Rekorde mit einem Durchschnitt von über 23.000 Zuschauern pro Spiel. Damit lässt sie die niederländische Eredivisie (ca. 18.000) und die belgische Pro League (ca. 11.000) statistisch weit hinter sich. Besonders das Play-off-Finale im Wembley-Stadion gilt als das „reichste Spiel der Welt“, da es für den Sieger um hunderte Millionen Pfund an TV-Geldern geht.
Jede Saison kämpfen 24 Mannschaften in der Championship um den Ruhm. Der Modus ist gnadenlos: Die beiden erstplatzierten Teams steigen direkt in die Premier League auf. Die Mannschaften auf den Plätzen 3 bis 6 bestreiten die nervenaufreibenden Aufstiegs-Play-offs. Am anderen Ende der Tabelle müssen die letzten drei Teams den bitteren Gang in die EFL League One antreten.

Der Meistertitel in der Championship ist ein heiß begehrter Preis; für die Vereine geht es nicht nur um das Preisgeld oder den Pokal selbst. Viel wichtiger ist der Aufstieg in die Premier League – die Liga der Großen. Eine Teilnahme an der Premier League ist finanziell äußerst interessant für jeden Verein in der Championship. Oft bedeutet allein die Teilnahme an der höchsten englischen Liga bereits eine Aufwertung des Bankkontos um gut 100 Millionen Pfund. Stell dir vor, du erzielst auch noch einen kleinen Erfolg. Dann könnte es ein ziemlich gutes Geschäftsjahr werden.

Die Geschichte von Luton Town und Nathan Jones liest sich wie aus einem Jugendbuch. Der Waliser ist außerhalb von England und Wales noch kein großer Name, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch der Rest Europas Jones kennenlernt. 2016 stand er zum ersten Mal als Cheftrainer auf eigenen Beinen. Er tauschte seine Rolle als Co-Trainer bei Brighton & Hove Albion ein, um als Cheftrainer beim kleinen Verein Luton Town anzufangen. Dort erreicht er in seiner ersten Saison den elften Platz in der League Two. Im Jahr darauf wissen die Fans gar nicht, wie ihnen geschieht. Jones führt seine Mannschaft auf den vierten Platz, verpasst aber in den Play-offs den Aufstieg. Ein Jahr später ist es dann doch soweit. Luton Town erzwingt den Aufstieg durch einen zweiten Platz in der League Two. Was danach passiert, hält niemand für möglich. Der frischgebackene Aufsteiger Luton Town wird direkt in der ersten Saison in der League One Meister. Ein Jahr später folgt die Championship!
Als man 2019 in diese Liga aufsteigt, hat Jones genug und wagt den nächsten Schritt. Das bereut er schnell. Bei Stoke City kann er nicht das Gleiche zeigen wie bei Luton und kehrt innerhalb von weniger als einem Jahr doch wieder nach Kenilworth Road zurück. Wie sich herausstellt, hat auch Luton Town gerade ein etwas schwächeres Jahr hinter sich. Sowohl der Verein als auch der Trainer blühen wieder voll auf. Auf einen beachtlichen zwölften Platz in der zweiten Saison in der Championship folgt ein sensationeller sechster Platz in der Saison 2021/2022. Die Mannschaft spielt in den Play-offs um den Aufstieg in die Premier League, verpasst diesen aber knapp. 2022/2023 wurde es eine historische Saison für Luton Town mit einem Aufstieg in die Premier League, leider jedoch ohne Nathan Jones! Aber die Geschichte bleibt einzigartig!

Die Championship ist ohne Zweifel die attraktivste zweite Liga der Welt. Das liegt nicht nur an dem hohen Niveau, das dort Woche für Woche geboten wird, sondern auch an den Stadien und den Fans. Fast alle Stadien haben eine Kapazität von über 20.000 Plätzen, und diese Plätze sind zudem oft größtenteils ausverkauft.
Abgesehen davon, dass die Stadien in der Championship oft riesig sind, blicken sie in den meisten Fällen auch auf eine reiche Geschichte zurück. Gute Beispiele dafür sind Kultstadien wie St. Andrew's, Ewood Park, Loftus Road und das Oakwell Stadium, die eine wahre Augenweide sind. Sitzplätze direkt am Spielfeldrand, majestätische Flutlichtanlagen und Holztribünen runden das englische Fußballerlebnis ab.
Stadien in der Championship:
39.859 – Hillsborough – Sheffield Wednesday
33.746 – Riverside Stadium –<> Middlesbrough
33.597 – Pride Park Stadium – Derby County
32.702 – Bramall Lane – Sheffield United
32.609 - Coventry Building Society Arena – Coventry City
32.384 – St. Mary's Stadium – Southampton FC
32.259 – King Power Stadium – Leicester City
31.367 - Ewood Park – Blackburn Rovers
30.089 – bet365 Stadium – Stoke City
30.056 – Portman Road – Ipswich Town
29.409 - St. Andrew's @ Knighthead Park – Birmingham City FC
27.244 – Carrow Road – Norwich City
27.000 – Ashton Gate – Bristol City
26.850 – The Hawthorns – West Bromwich Albion
25.586 - MKM Stadium – Hull City FC
23.408 – Deepdale – Preston North End
21.577 – Vicarage Road – Watford FC
21.088 – Swansea.com Stadium – Swansea City
20.688 - Fratton Park – Portsmouth FC
20.146 – The Den – Millwall
18.173 – Loftus Road – Queens Park Rangers
13.341 – SToK Cae Ras – AFC Wrexham
12.500 – Kassam Stadium – Oxford United

In England gibt es zahlreiche nennenswerte Derbys. Je nach Zusammensetzung der Premier League, der Championship und der League One müssen wir jedoch auf einige davon verzichten. Nachfolgend eine Auflistung der Derbys, die in diesem Jahr in der Championship ausgetragen werden.