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Birmingham City FC wurde 1875 als Small Heath Alliance gegründet, benannt nach dem Stadtteil, in dem der Verein seine Heimspiele austrug. Es dauerte bis 1943, bis der Verein seinen heutigen Namen annahm. Zum Zeitpunkt der Namensänderung spielten die Blues bereits seit geraumer Zeit im beeindruckenden St. Andrew's. Small Heath war als Arbeiterviertel bekannt, was Birmingham City zu einem echten Volksverein machte. Bei den Blues ging es nie um große Titel, sondern vielmehr um ihre eigene Identität. 1963 und 2011 wurden mit zwei FA-Cup-Siegen die einzigen großen Titel eingefahren. Ein bemerkenswertes Detail dabei ist, dass beim Gewinn des ersten Titels im Finale Aston Villa besiegt wurde.
Birmingham City FC wechselte im Laufe der Jahre regelmäßig zwischen der Premier League und der Championship hin und her. In den letzten zehn Jahren musste der Verein sich mit einem festen Platz in der Championship begnügen. Nun muss er sogar wieder aus der League One aufsteigen. Dennoch gibt es in St. Andrew’s immer noch die Hoffnung, dass die Blues eines Tages wieder in die höchste Spielklasse Englands zurückkehren. Und sei es nur, um ein Jahr lang behaupten zu können, dass sie der beste Verein von Birmingham sind und so Aston Villa hinter sich lassen können.
St. Andrew's ist also älter als der Name Birmingham City FC und damit fest in der DNA des Vereins verankert. Das ikonische Stadion wurde 1906 eröffnet und dient somit seit über 100 Jahren als Heimstätte der Blues. Mittlerweile wurde das Stadion ordentlich renoviert. Oft geht dabei ein Teil des nostalgischen Flairs verloren. In diesem Fall haben die Architekten fantastische Arbeit geleistet, und die Verbundenheit mit der Vergangenheit ist dennoch teilweise erhalten geblieben. Birmingham City ist und bleibt vorerst einer der größten Kultvereine Englands, und das verdankt er unter anderem seinem wunderschönen Stadion.